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29-07-2020

Qualitätssteigerung dank Gaseinspeisung

Quelle: Infrastrukturbau

 

 

Je besser das Material im Faulturm einer kommunalen Kläranlange oder in einer industriellen Biogasanlage vertikal durchmischt wird, desto geringer ist die Gefahr der Bildung so genannter Schwimmschichten.

 

Möglich wird das mit dem GasMix-System der Landia GmbH. Dieses wurde zwar in erster Linie für Biogasanlagen entwickelt, bei denen eine stabile und hohe Biogasproduktion ohne wartungsintensive, grossblättrige Propeller, die für herkömmliche Biogassysteme mit mechanischen Rührwerken charakteristisch sind, gewährleistet werden soll. Die Lösung eignet sich aber genauso gut für Kläranlagen, da durch die kontinuierliche Gas einspeisung die optimale Mischung aufrechterhalten werden kann, so dass sich die Schlammqualität erhöht. Esbilden sich keine Schwimmschichten an der Oberfläche und ein verbesserter Schlammabbau ist möglich.

 

Mischdüse und Diffusor sorgen für optimale Viskosität
Da mit dem GasMix alle gängigen Ausgangsmaterialien verarbeitet werden können und sich keine mechanischen Teile im Behälter selber befinden, ist das System prädestiniert zur Umwälzung von Substraten in Fermentern und Nachgärern landwirtschaftlicher, industrieller oder kommunaler Biogasanlagen. Es kann in Substraten verschiedenster Zusammensetzungen – neben Schlamm aus Kläranlagen beispielsweise auch Gülle, Nebenprodukten aus der Lebensmittelindustrie, organischem Hausmüll und jedem beliebigen Abfall oder Schlamm mit abbaubarem organischem Material – zur Anwendung kommen.

 

Läuft die Pumpe, zieht sie dicke Flüssigkeit vom Boden des Tanks in die Chopper-Pumpe ab, die im GasMix verbaut ist und einen verstopfungs- und verzopfungsfreien Betrieb gewährleistet. Die Bildung von Schwimmschichten bleibt aus – auch durch die kontinuierliche Zirkulation des Mediums. Dadurch wird auch ein verbesserter
Schlammabbau möglich. Hier werden in einem ersten Schritt alle Klumpen zerkleinert. Die Pumpe transportiert das Substrat durch eine Mischdüse mit Venturikammer. 

 

In der ersten Phase des Mischungsprozesses wird die Flüssigkeit unter hohem Druck in die obere Hälfte des Tanks gepresst, während neues Biogas von der Oberseite des Tanks abgezogen und in der Venturikammer mit Schlamm vermischt wird. In der zweiten Phase des Mischungsprozesses wird die Flüssigkeit dann unter hohem
Druck durch den Diffusor in die untere Hälfte des Tanks gepresst, was zu einer starken Durchmischung des Tankinhalts führt. Wartungsseitig ist das GasMix-System so ausgelegt, dass es problemlos zugänglich ist. Das System ist ebenerdig angebracht, die Ausrüstung wird ausserhalb des Fermenters oder Faulturms montiert, wodurch sich für die Mitarbeiter die Notwendigkeit erübrigt, in der Höhe oder in engen Räumen zu agieren. Zudem entfallen die Anschaffungskosten für Bedienstege, Plattformen oder Kransysteme, wie sie für konventionelle Systeme notwendig sind.

 





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